… going NFT

Vor einigen Wochen gingen spektakuläre Versteigerungen bei den grossen Kunstauktionshäusern durch die Medien.

Im Mittelpunkt stand ein neues Medium : NFT. Wie vieles im Kunstmarkt hatte der Verkauf eine eigene Dynamik und die Preise sind ins astronomische geschossen. Doch was kann dieses neue Medium für Kreative bedeuten? Welche neuen Möglichkeiten bietet es auch für Non-Profit-.Organisationen um gegebenenfalls neue Spendergelder zu generieren?

Was ist NFT?

Ein Non-Fungible Token (NFT) ist ein einmaliges – das heißt hier: „nicht anderweitig ersetzbares“ – kryptografisches Token, das (im Vergleich zum Fungible Token wie z. B. Bitcoin) nicht austauschbar, sondern ein Unikat ist. Es geht zurück auf die Blockchain-Technologie, die wir von der Crypto-Währung kennen. Das Token kann also auch nicht repliziert werden. Das bedeutet nicht weniger als das erstmalig einem digitalen Bild ein eindeutiger Besitzer zugewiesen werden kann. Was erst einmal nach unserem Verständnis völlig widersinnig klingt, zeigt bei genauerer Betrachtung eine bestechende Logik . Und die Erfolge, die NFT zur Zeit auch im klassischen Kunstmarkt feiert, bestätigen das.

Einfaches Beispiel: Im klassischen Kunstmarkt werden im sogenannten Sekundärmarkt (das jeweilige Bild wird im ersten Schritt vom Künstler gekauft, der Sekundärmarkt ist , wenn der Sammler das erworbene Bild weiterverkauft ), Millionenbeträge für Bilder gezahlt. Das bedeutet ja nicht, dass das Bild dann in eine Kiste gesteckt wird und von London nach Dubai verschifft wird. Oftmals bleibt das mehrere Millionen teure Objekt einfach im wohltemperierten Tresor liegen , und lediglich eine Besitzurkunde mit Zertifikat etc wird versand. Es soll Sammler geben, die nicht alle Bilder gesehen haben, die ihnen gehören.

Aber wozu braucht man dann eigentlich noch das Original? Und genau an dem Punkt steigt NFT ein. Denn um mit Kunst zu handeln und zu spekulieren braucht es kein Originalgemälde mehr. Sondern lediglich ein Echtheitszertifikat und eine eindeutige Besitzerurkunde, Und genau das kann blockchain leisten.

Hiermal ein Bericht vom Kulturmagazin „Titel, Thesen, Temperament“ zu dem Thema:

Tatsächlich haben sich hieraus in den letzten Monaten spektakuläre Verkäufe ergeben. Die Projekte Cryptopunks und der boared ape yacht club sind in Sachen NFT jetzt schon Klassiker. Beides Projekte, deren Bilder in Millionenhöhe gehandelt werden.

Was bedeutet das für das „Heroes…“-Konzept?

Bei „Heroes…“ werden Menschen nominiert, die sich sozial engagieren. Im grossen oder im ganz kleinen Rahmen ist dabei völlig egal. Entscheidend ist die Einstellung, nicht die Möglichkeiten die jemand hat.

Diese Menschen, die von einem anderen „Heroe“ nominiert worden sind, brauchen nichts anderes zu tun, als ein Foto von sich zu schicken und die Freigabe zu geben, dass ihr gemaltes Portrait als Leinwand und/oder NFT zugunsten einer charitativen Organisation versteigert oder verkauft werden darf.

Dann werden sie von Michael Strogies umgesetzt und werden Teil der Ausstellung. Jeder erhält eine Art Vorkaufsrecht. Über eine Spende an die Organisation kann er/sie das Bild als auch das NFT übernehmen, und es wird aus dem Verkauf genommen

Der Preis für die NFT´s wird so liegen, dass sie Material und Arbeitsaufwand abdecken…nicht mehr.

Jedes NFT beinhaltet einen sogenannten „smartcontract“. Im Falle von „Heroes“ ermöglicht dieser smartcontract den Zugang auf eine Website, auf der wir immer wieder für die Besitzer der NFT`s kleine Überraschungen präsentieren werden. Mehr soll hier noch gar nicht verraten werden, nur soviel, als das der Wert der Überraschungen die Kosten des NFT überschreiten wird. Das wird von Geschenk- Gutscheinen über Verlosungen von Portraits etc gehen.

Das NFT wird also mit der Zeit in seinem Wert steigen. Und da die Anzahl der verfügbaren NFT´s überschaubar bleiben wird, besteht die Möglichkeit, es zu einem späteren Zeitpunkt sogar mit Gewinn zu verkaufen. Gewinn für den Verkäufer, aber auch für die Organisation, die an jedem weiteren dieser Verkäufe mit partizipieren wird.

Die Möglichkeiten die sich hieraus ergeben sind schier unerschöpflich.

Wie kaufe bzw. verkaufe ich ein NFT

NFT basiert auf der blockchain-Technologie. Daher ist ein Kauf , wie wir ihn üblicherweise im Netzt tätigen, hier nicht möglich.

Es muss eine sogenannte Wallet installiert sein. Eine Wallet (zu deutsch soviel wie Brieftasche) ist eine Art Bankkonto für crypto-Währungen. Auf ihr kann man verschiedene Crypto-Währungen verwalten, bzw. Euros laden und sie in Crypto-Währung umtauschen. Die Installation einer Wallet wird demnächst ohnehin für jeden nötig sein, wenn er sich auf Plattformen des kommenden Web 3 insbesondere auch metavers-Plattformen bewegen will.

Es gibt im Bereich der Wallets eine ständig wachsende Zahl an Anbietern. Die bekanntesten sind eigentlich metamask (www.metamask.io) . coinbase (www.coinbase.com) oder als eine einfache Version bitski (www.bitski.com).

Die Wallets zu installieren ist ähnlich einfach wie eine Seite auf Facebook oder instagram anzulegen und auf jeder Seite entsprechend dokumentiert und geführt.

Ist sie Installiert haben wir quasi die Kasse. Um aber kaufen und verkaufen zu können brauchen wir noch eine Handelsplattform. Wir haben uns da für die populärste entschieden, opensea (www.opensea.io)

Auf Opensea kann ich mir ähnlich wie bei Facebook eine Profilseite anlegen mit Foto und Infos über mich. Will ich anfangen zu kaufen oder verkaufen muss ich die Seite mit der oben installierten Wallet verbinden. Hierfür klicke ich bei Opensea oben rechts auf das Symbol. Mir werden unterschiedliche Walletarten angezeigt, ich klicke meine an und verbinde mich mit meinem Passwort. Unter dem Profilbild erscheint dann meine Walletadresse. Das ist eigentlich alles.

Auf Opensea sind dann alle NFT´s zu finden. Hier z.B. die Collection mit den aktuellen Bilder von „Heroes in Hannover“

Die Preise für die NFT`s sind in der Cryptowährung Etherium (ETH) angelegt. Angegeben ist zusätzlich der Dollarkurs, der von dem jeweiligen Stand der ETH-Währung abhängig ist und daher stark schwankt. Ihr könnt mit Eurer Wallet Euros vom Konto oder der entsprechenden Karte hochladen und diese zum jeweiligen Kurs in ETH umrechnen.

Bei Rückfragen schickt bitte einfach eine Mail an

info@stars2meet.de

Ich denke die Community wird sehr schnell wachsen.

Denn nichts ist stärker als die richtige Idee zur richtigen Zeit.

in diesem Sinne!

Michael Strogies

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